Dezember 2025

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Der Hangarder Adventstreff fand dieses Jahr am Freitag (5.12.) und Samstag, dem (6. 12.) statt auf dem Pirmin-Raber-Platz. Ein adventlich geschmücktes Dorf mit beleuchteten Pagoden lud ein zu einem besonderen vorweihnachtlichen Erlebnis.

Viele Gäste waren der Einladung zum Adventstreff gefolgt und genossen die adventliche Stimmung.
Gespannt wird die Ankunft des Nikolaus erwartet
Die Musikfreunde Hangard begleiteten das Erscheinen des Nikolaus mit vorweihnachtlichen Liedern

Pünktlich um 18 Uhr kam zeitgerecht bei einer Regenpause der Nikolaus und hatte für jedes Kind ein Geschenk dabei.

Michael Heib als Nikolaus kommt auf den Adventstreff geschritten

Die Geschenke des Nikolaus wurden gespendet vom Heimat- und Kulturverein Hangard, der trotz der deutlich gestiegenen Preise über 80 schön gefüllte Nikolaustüten für die Kinder vorbereitet hatte. So konnte der Nikolaus bei der Verteilung der Geschenke in viele glückliche und dankbare Gesichter der Kinder schauen.

Nikolaus Michael Heib mit den Helfern Karin Weidner und Markus Lerner vom HUK Hangard hatten viele Nikolaustüten an die Kinder auszuteilen

Für das leibliche Wohl an beiden Tagen sorgten mehrere Vereine und Gruppen: neben den Musikfreunden Hangard, den Brunnebutzern und dem Heimat-und Kulturverein hatte die Ortgruppe der SPD und eine Klasse der MKS in den wettergeschützten Pagoden ihre Stände aufgebaut . Zur Stärkung gab es ein breites Sortiment an Speisen von Pizzabaquette, „Gefüllten Lappen“ nach Burritoart, Rostwürsten über Kartoffelwaffeln bis zu frisch gebackenen Zimtwaffeln und süßen Waffeln. Auch Angebot an Getränken reichte von weißem und blauem Glühwein zu Kakao mit und ohne Schuss und vielen andere Getränken- da war für jeden etwas dabei.

Die Klasse 7.1. der Maximilian-Kolbe und ihre Eltern boten Kartoffel- und süße Waffeln und anderes an zur Förderung der Kinder-Krebshilfe Saar

Bei guter Stimmung blieben die Gäste gerne bis in den späten Abend hinein auf dem Platz und in den Zelten.

Markus Lerner vom Heimat- und Kulturverein stellte am Ende der Veranstaltung fest: das war ein gelungener Adventstreff, der unsere Erwartungen übertroffen hat! Wir danken allen Helfern und freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Fotos: Harald Martin, Michael Bollen

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Hangard konnte sich einen respektablen 4. Platz im Mittelfeld erkämpfen. Bliesmengen-Bolchen und Remmesweiler ziehen ins Finale.

Der Saarländische Rundfunk (SR) produziert für 2026 das neue Kochformat „Dorf Duell – Wer kocht am besten?“ Aus jedem Landkreis wurde ein Dorf ausgewählt – und Hangard war dabei neben Reisbach,  Bliesmengen-Bolchen, St.Nikolaus, Rappweiler-Zwalbach und Remmesweiler. Das Konzept lautete: Drei Köche – drei Küchen – ein Dorf:

Challenge heißt Herausforderung- und herausfordernd war es! Es mussten drei Kochbegeisterte gefunden werden, die sich zutrauen, bei laufender Kamera zu kochen. Zum Glück waren drei Kochhelden für diese Aufgabe bereit:  Lisa Müller, Martin Peter und Thomas Reinhardt. Auch die passenden Küchen mussten gefunden und die Dorfgemeinschaft einbezogen werden.

Unsere Kochhelden Martin Peter, Lisa Müller und Thomas Reinhardt (v.l.)

Am Mittwoch, dem 26.11. war es dann soweit. Der eigens dafür gebaute Foodtruck des SR war auf dem Pirmin-Raber-Platz aufgestellt , das über 30-köpfige Filmteam war aus Mainz mit einem umfangreichen technischen Equipment incl. Kameradrohne angereist.

Die Vorbereitungen laufen

Um 9 Uhr begann die Aufzeichnung mit einer Anmoderation der gut gelaunten Moderatorin Simin Sadeyhi. Sie stellte die Fachjury vor: der Streetfood-Award-Gewinner Bubacarr Sissoho, «The Taste»-Gewinnerin Yvonne Fries und Dennis Schneider (Jungkoch des Jahres 2024). Anschließend wurden die Köche begrüßt und befragt sowie die zahlreich erschienenen Bürger interviewt.

Viele Hangarder Bürger waren gekommen zur Unterstützung unserer Köche

Dann wurden die Koch- Aufgaben gestellt und zusätzliche Herausforderungen bekanntgeben: so mussten die Köche am Glücksrad Zutaten auslosen, welche sie in ihre Gerichten einzubauen hatten: hier waren es Mangold, Knoblauch und Äpfel. Erschwerend war auch, dass kurz vor Kochbeginn die Auswahl der erlaubten Kochzutaten eingeschränkt wurde, was insbesondere Martin Peter bei seinem geplanten Hauptgericht vor große Herausforderungen stellte. Es wurden auch Zutaten aus dem Ort zur Verfügung gestellt und in die Gerichte einbezogen – so steuerten Finn und Björn Braun das Reh und Bernd Ley Rote Bete und eingekochte Zwetschgen bei.

Die Köche erhalten zusammen mit ihren Jurymitgliedern letzte Anweisungen

Unter Anfeuerung der Anwesenden sprinteten die Köche dann los, um mit dem Kochen zu beginnen. Hierfür hatten sie exakt 2,5 Stunden Zeit. In dieser Zeit mussten sie das Essen zubereiten unter Beobachtung einer Jurykraft und der Kameraleute, dann zum Foodtruck transportieren und auf drei Tellern anrichten.

Kurz vor Ablauf der Kochfrist kamen die Köche mit ihren vorbereiteten Speisen zurück und wurden lautstark begrüßt. Sie mussten dann noch auf den Tellern anrichten, was zum Teil unter erheblichem Zeitdruck geschah.

Jetzt wird es spannend: die Jury begutachtet die präsentierten Gerichte

Alle drei Jurymitglieder bekamen jeweils einen Teller des Ganges vorgesetzt. Mit kritischer Mine begutachteten sie die Speisen nach Geschmack, Regionalität und Kreativität und vergaben hierfür getrennt ihre Punkte, indem sie die Wertung auf dem Boden einer Pfanne aufmalten.

Die Vorspeise von Thomas Reinhardt mit Forelle wurde sehr gut bewertet und bekam in allen drei Disziplinen eine hohe Punktzahl. Der Hauptgang mit Burger vom heimischen Reh war aufgrund der o.a. Einschränkungen in der ersten Disziplin weniger gut bewertet, konnte aber in Regionalität und Kreativität eine gute Punktwertung erreichen.

Mit Spannung wurde dann die Bewertung der Nachspeise  aus einer Variation von Crumble  mit verschiedenen Früchten und hausgemachtem Vanille-Eis von Köchen und Zuschauern beobachtet.

Hier war die Jury sich einig: es wurde dreimal eine Spitzen- Punktzahl vergeben und der Juror Bubacarr Sisscho war begeistert: „Das ist die beste Nachspeise, die ich seit langer Zeit gegessen habe!“ Jubelnder Applaus des Publikums und große Freude bei allen Anwesenden lockerten die herrschende Anspannung auf.

Moderatorin Simin Sadeghi kommentierte die Bewertung der Jury
Entspannte Jury nach dem Wettkampf: Dennis Schneider, Yvonne Fries und Bubacarr Sisscho (v.l.)

Abschließend lobte die Moderatorin die tolle Präsentation der drei Köche sowie die begeisterte Unterstützung durch die zahlreich erschienenen Hangarder Bürger. Die Sendung wird im SR –Fernsehen anfangs 2026 ausgestrahlt- der Termin wird noch publiziert.  

Zum Abschluss wurden die Köche, die Jury und das Filmteam mit einem lauten Applaus von den Hangarder Bürgern verabschiedet.

Diese beiden siegreichen Kochteams aus Bliesmengen-Bolchen und Remmesweiler treten dann am 17.12 in Saarbrücken im Finale gegeneinander an.

Wir danken allen Unterstützern im Ort, insbesondere der Feuerwehr Hangard, der Stadt Neunkirchen, der Fam. Bosco für die Stellung der Räumlichkeiten, allen Zutatenspendern und Allen, die den Wettkampf auf dem Pirmin-Raber-Platz mit Ihrer Teilnahme zu einem schönen Ereignis werden ließen. Dank richtete auch der Leiter des Filmteams Tassilo Sack an die Hangarder Dorfgemeinschaft unter Koordination durch Helmut Evert, welche das großartige Ereignis möglich gemacht hat.

Die Zuschauer haben angespornt, mitgelitten und mitgejubelt.

Die Köche haben Alles gegeben- ihnen gebührt hierfür unsere Dankbarkeit und hoher Respekt! Chapeau! 

Großer Dank an Lisa Müller, Martin Peter und Thomas Reinhardt! Auch wenn Ihr nicht ins Finale gekommen seid – Ihr habt Hangard würdig vertreten!

Fotos: Th. Reinhardt, M.Bollen

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