Bei einem kleinen Krippenfest am 28.11. wurden die heiligen drei Könige begrüßt und die Krippenfiguren gesegnet!

Stimmungsvoll zeigt sich die Figurengruppe in der Abendzeit

Die Weihnachtskrippe ist jetzt komplett und dies sollte entsprechend gefeiert werden!

Der HUK lud alle Helfer und Interessierten ein zur Einweihungsfeier am 28. November um 12 Uhr vor der Terrasse Lindenstraße.

Helmut Evert und Pfarrer Markus Krastl begrüßen die Gäste

Pfarrer Markus Krastl von der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit Neunkirchen freute sich über die schöne Weihnachtskrippe und sah hier ein sichtbares Zeichen christlicher Glaubenskultur. Er segnete im Rahmen einer kleinen Andacht die Weihnachtskrippe.

Helmut Evert vom Heimat- und Kulturverein schilderte die Geschichte der Krippe, welche vor zwei Jahren erstmalig in Zusammenarbeit von Projektgruppe Dorfentwicklung und Heimat-und Kulturverein aufgebaut wurde. Sie war bereits um einen Hirtenjungen und zwei Schafe ergänzt worden. Jetzt fehlten noch die heiligen drei Könige, passend zur prächtigen fast lebensgroßen Figurengruppe.

Auch diesmal hatte der HUK um Spenden geworben und zur allgemeinen Freude war die stattliche Summe zur Anschaffung der drei Könige bald zusammen gekommen. Hangarder Bürger und regional ansässige Betriebe hatten sich zum Teil auch mit größeren Beträgen beteiligt- hierfür Allen Spendern ein herzliches Dank!

Zur Einweihung und als Dank für die Helfer hatte der Heimat- und Kulturverein eine kleine Feier als „Krippenfest“  vorbereitet. Es gab Rostwurst, Glühwein und Kaltgetränke beim gemeinsamen Beisammensein.

Zusammen mit der Heiligen Familie und dem Hirtenjungen geben die fast lebensgroßen Figuren auf der überdachten Terrasse ein tolles und stimmungsvolles vorweihnachtliches Bild.

Mittlerweile hat sich die Hangarder Weihnachtskrippe zu einer Attraktion für Große und vor Allem auch für Kinder entwickelt, die von nah und ferne kommen, um sich daran zu erfreuen.

Der Vorstand des HUK und die Helfer von der Projektgruppe Dorfentwicklung freuen sich über die fertiggestellte Weihnachtskrippe

Am Samstag, dem 8.11. war es soweit: ein letztes Mal stand das Schild „Ich han uff“ vor Antonias Laden.

Antonia hatte eingeladen zu einem letzten Verkaufstag. Zahlreiche Kunden waren gekommen, um sich bei ihr zu bedanken und gemeinsam bei Kaffee und Kuchen, einem letzten Fleischkäs-Weck o.a. zu verabschieden.

Zahlreiche Kunden und Freunde von Antonia ließen es sich nicht nehmen, sich von ihr zu verabschieden
Noch ein Fleischkäsweck wird von Antonia für die Gäste vorbereitet

Antonia Appelt hatte das Geschäft 2011 übernommen und 14 Jahre lang geführt. Das Einzelhandelsgeschäft mit Metzgerei war von ihren Eltern aufgebaut worden.

Aus gesundheitlichen Gründen kann Antonia den Laden jetzt leider nicht mehr weiterführen.

Antonia vor ihrem Angebot an Obst und Gemüse (Archivbild 2022)

Das für den kleinen Laden überraschend breite Angebot reichte von Metzgereiwaren, Obst und Gemüse sowie zahlreichen andere Lebensmittel und Kühlwaren, Verbrauchsartikel oder Zeitungen. Hier konnten die Hangarder und auch viele Kunden aus dem Ostertal mit den Produkten für den alltäglichen Verbrauch versorgt werden.

Alleine die täglich frischen Fleischkäs- oder Frikadellenweck waren Grund für viele Bürger, Handwerker, Vorbeifahrende anzuhalten und sich mit einem (zweiten) Frühstück einzudecken. Auch die selbst hergestellten Leberknödel, Spießbraten und eingelegten Heringe waren bekannt und beliebt, um hier nur einige der besonderen Angebote Antonias zu nennen.

Antonia (links) hinter der gut gefüllten Metzgereitheke ( Archivbild 2022)

Zudem war Antonia´s Laden auch ein gerne genutzter Treffpunkt im Ort- hier bestand Gelegenheit sich zu treffen und zu „Sprooche“.

Wenn auch das Schließen des Dorfladens eine große Lücke hinterlässt, so müssen wir doch dankbar sein, dass Antonia über viele Jahre das Geschäft mit großen Engagement geführt hat- zum Nutzen aller.

Reiterin Thalischa führte im Ornat von Sankt Martin den Umzug an
Zu Beginn des Umzuges fand eine Martins-Andacht in der kath. Kirche Hangard statt mit musikalischer Begleitung durch die Musikfreunde Hangard. Die Botschaft der Andacht lautete: Nehmt ein Beispiel an Sankt Martin, der mit anderen geteilt hat.
Anschließend sammelten sich die zahlreichen Kinder und Familien mit ihren Laternen, Feuerwehr und Musikfreunde Hangard vor der katholischen Kirche zum gemeinsamen Laternenumzug, welcher angeführt wurde von Sankt Martin.
Sankt Martin und Feuerwehr lauschten mit den Zugteilnehmern bei einem Halt vor dem Brunnenplatz den Martinsliedern der Musikfreunde Hangard
Auf dem Pirmin-Raber-Platz begrüßte schon ein leuchtend großes Martinsfeuer die Zugteilnehmer. Es war aufgebaut und angezündet worden unter sachkundiger Aufsicht der Feuerwehr Hangard.

Anschließend konnte sich alle in der Feuerwehrhalle stärken bei Rostwurst, Glühwein und anderen Getränken, welche von der freiwilligen Feuerwehr Hangard ausgegeben wurde.

Der Heimat- und Kulturverein bot Martinsbrezeln an- für die Kindergartenkinder und den Feuerwehrnachwuchs kostenlos, für alle anderen zu einem günstigen Preis. Der Erlös dieses Brezelverkaufes wird vom Heimat- und Kulturverein Hangard gespendet zu Gunsten der Kinderkrebshilfe der Universität Homburg.

Helmut Evert und Karin Weidner freuen sich, dass alle 300 Brezeln verteilt werden konnten

Alle Teilnehmer waren froh , dass in Hangard dieser traditionelle Brauch in schöner Form gepflegt wird- Ein Dank an alle Unterstützer und Helfer.